Was wir erwarten
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An die 1.500 Delegierte kommen vom 11. - 13. März zur 2. Diözesanversammlung in den Stephansdom. Sie beraten, was Katholik/inn/en dazu motiviert oder daran hindert, missionarisch zu wirken. S. Krontaler von "Der Sonntag" hat dazu mehrere Personen befragt.

Evangelium bringen

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Von der kommenden zweiten Diözesanversammlung erhoffe und erwarte ich mir weitere Impulse für ein verstärktes missionarisches Wirken aller in unserer Erzdiözese. Ich bin überzeugt, dass es uns gelingen wird, in einer ähnlichen Atmosphäre wie bei der ersten Versammlung all das zur Sprache zu bringen, das uns helfen kann, das Evangelium den Menschen unserer Zeit zu bringen. Der Austausch von konkreten Ideen für missionarische Initiativen wird für jede und jeden von uns in der Kirche eine Ermutigung sein. Auf jeden Fall geht es darum, in Zukunft weiter in unserem Leben und in unserem Umfeld für das Evangelium einzustehen und uns darin gegenseitig zu bestärken. Der Heilige Geist möge auch diese Versammlung leiten und mit seiner vollen Kraft beleben.
Generalvikar Msgr.
Mag. Franz Schuster

Mehr Bildung

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Ich rechne damit, dass nun Etliches, das zuletzt – durchaus auch emotional berührend – angerissen wurde, nun ausführlicher und ergebnisorientiert behandelt werden wird. Für die vielen, die bei der 1. Diözesanversammlung aus dem Bereich Bildung anwesend waren und die etwas enttäuscht erlebten, dass dieser praktisch kaum Erwähnung fand, wünsche ich mir auch darüber einen Austausch.
Dr. Christine Mann
Leiterin des Schulamtes

Missionarische Ideen

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Bei der 1. Diözesanversammlung wurde in den TeilnehmerInnen große Hoffnung geweckt, dass auf das, was so offen ausgesprochen werden konnte und wurde, nun auch entsprechend „reagiert“ wird. Ich hoffe daher, dass nun, bei der 2. Diözesanversammlung, die eine oder andere „Reaktion“ der Diözesanleitung erfahrbar wird. Weiters hoffe ich, dass die Delegierten mit zahlreichen „missionarischen“ Ideen, aber auch mit viel Mut und Kraft nach Hause gehen. Denn ich wünsche mir, dass in Folge viele Menschen, die nicht (mehr) zu uns in die Kirchen kommen und/oder die sich von Kirche nichts (mehr) erwarten, in der Begegnung mit uns etwas von der befreienden, lebenspendenden und frohmachenden Botschaft Jesu Christi erfahren können.
Mag. Ilse Paul (Pastoralamt)

"Leute des Weges"

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Bei der ersten Diözesanversammlung war ich noch nicht dabei. Ich habe aber viel davon gehört und wahrgenommen, dass die Kirche von Wien im Aufbruch ist. Bei der zweiten Versammlung ist die Frage, wem und wie wir verkünden. Dies ist für die Katholische Aktion eine ständige Herausforderung. Wir wollen vernehmbar und verständlich von unserem Glauben sprechen und aus ihm heraus die Gesellschaft mitgestalten. Ich erwarte mir von der bevorstehenden Diözesanversammlung viele neue Impulse für dieses Engagement. In der Apostelgeschichte werden die Christen die „Leute des Weges“ genannt. Laden wir die Menschen hier und heute ein, unsere Weggefährten zu sein.

Mag. Rembert Schleicher,
Präsident der Katholischen Aktion der Erzdiözese Wien

"Mission konkret"

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Mir ist wichtig, dass die Delegierten von dieser Versammlung beschenkt werden. Mit  neuen Erfahrungen aus den Begegnungen und aus den Gesprächen mit anderen Delegierten. Mit Erlebnissen aus „Mission konkret“, die zum Nachmachen ermutigen. Mit  bewegenden liturgischen Feiern, die den Geist Gottes erleben lassen. Ich erhoffe von den Tagen, dass möglichst viele daraus Kraft schöpfen und dann den Mut finden, anderen Menschen von ihrer Erfahrung und ihrem Glauben zu erzählen. Wer dabei ist, soll eine Glaubensgemeinde erleben, die bunt und vielfältig ist. Wer dabei ist, soll freudig auf die diözesane Missionswoche im Mai  zugehen und gerne dazu etwas beitragen.
Mag. Martin Wiesauer,
Geschäftsführer
„Kategoriale Seelsorge“


Umfrage: Stefan Kronthaler

(red)


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